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	<title>Betäubungsmittelgesetz</title>
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	<description>Verschreibungspflichtige Medikamente</description>
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		<title>Verschreibungspflichtige Arzneimittel im Internet bestellen &#8211; was ist legal?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. White</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen bestellen rezeptpflichtige Medikamente über das Internet, doch dies ist meist nicht legal. Besonders mit speziellen Krankheiten wie der Schweinegrippe wird die Angst der Menschen geschürt und daraus ein lukratives Geschäft gemacht. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer mehr Menschen bestellen rezeptpflichtige Medikamente über das Internet, doch dies ist meist nicht legal. Besonders mit speziellen Krankheiten wie der Schweinegrippe wird die Angst der Menschen geschürt und daraus ein lukratives Geschäft gemacht. Was wirklich legal ist, lesen Sie hier.<br />
</strong></p>
<h2>Das Internet als illegaler Medikamentenhandel</h2>
<p>Illegale Online-Apotheken bieten zahlreiche verschreibungspflichtige Medikamente mit teilweise hohem Suchtpotenzial im Internet zum Kauf an, doch dies birgt jede Menge Gefahren. Die meisten dieser Apotheken werben damit, dass der Kauf von Medikamenten auch mit Verschreibungspflicht völlig legal ist, doch hier lauert schon die erste Falle. Ob der Kauf von Medikamenten legal ist, hängt von dem Land ab, aus dem sie bestellt werden. So gibt es Medikamente, die zwar in Holland legal und ohne Rezept erworben werden dürfen, doch in Deutschland nicht. Ein weiteres Problem ist, dass mindestens 50 Prozent der im Internet gehandelten Medikamente gefälscht sind und dadurch zweitklassige oder sogar gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. Die gefälschten Medikamente sind kaum vom Original zu unterscheiden und können Gesundheitsschäden hervorrufen. Teilweise kann es sogar vorkommen, dass der gewünschte Wirkstoff spärlich oder gar nicht in dem Medikament enthalten ist.</p>
<h2>Woher weiß man, was legal ist?</h2>
<p>Eigentlich ist der Verkauf von Medikamenten im Internet verboten, sofern es sich nicht um eine Apotheke handelt. Verschreibungspflichtige Medikamente, die aus dem Ausland bestellt werden, sind illegal und man läuft Gefahr, dass diese beim Zoll beschlagnahmt werden. Die einzige Ausnahme sind Apotheken innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Die Rechtsprechung ist in diesem Bereich noch nicht gefestigt und rezeptfreie Medikamente können legal gekauft werden. Hier lässt sich schon der eine oder andere Euro einsparen. Bei illegalen Medikamenten geht man nicht nur das Risiko einer Beschlagnahmung durch den Zoll ein, sondern auch ein großes Gesundheitsrisiko. Dies kann bis zum Todesfall gehen und so wurden auch schon einige Todesfälle durch gefälschte Potenzpillen aus dem Internet bekannt. Weiterhin führen Überdosierungen und fehlende Beratung oft zu schweren Nebenwirkungen. Es gibt bereits länderübergreifende Überwachungsmethoden, um illegale Medikamentenanbieter im Internet aus dem Verkehr zu ziehen.</p>
<h2>Am besten nur bei Apotheken bestellen</h2>
<p>Verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept im Internet zu kaufen ist illegal und birgt vor allem viele gesundheitlichen Risiken. Viele der angebotenen Medikamente sind gefälscht und enthalten falsche oder gefährliche Wirkstoffe. Die gesundheitlichen Risiken sind nicht absehbar. Die fehlende Beratung und Überdosierung kann zu schweren Nebenwirkungen führen. Bestellt man trotzdem verschreibungspflichtige Medikamente im Internet, läuft man Gefahr, dass diese beim Zoll beschlagnahmt werden. Die einzige Ausnahme stellen Apotheken innerhalb der Europäischen Gemeinschaft dar, denn hier ist die Rechtsprechung noch nicht eindeutig. Rezeptfreie Medikamente dürfen grundsätzlich im Internet bestellt werden und hier lässt sich auch der ein oder andere Euro sparen. Wer beim Medikamentenkauf aber auf Nummer sicher gehen möchte, ist in der Apotheke vor Ort am besten beraten. Der illegale Medikamentenhandel wird außerdem bereits länderübergreifend geahndet. </p>
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		<title>Synthetisches Cannabis in Kräutermischungen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 16:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. White</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis-Ersatzstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Jugendliche wissen gar nicht, was sie gerade konsumieren: Die Rede ist von synthetischen Cannabis-Ersatzstoffen in sogenannten &#8220;Kräutermischungen&#8221;. Die Wirkung dieser Stoffe sei der von &#8220;echtem&#8221; Cannabis täuschend ähnlich, die Folgen des Konsums jedoch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Jugendliche wissen gar nicht, was sie gerade konsumieren: Die Rede ist von synthetischen Cannabis-Ersatzstoffen in sogenannten &#8220;Kräutermischungen&#8221;. Die Wirkung dieser Stoffe sei der von &#8220;echtem&#8221; Cannabis täuschend ähnlich, die Folgen des Konsums jedoch nicht absehbar: Bei Untersuchungen im Labor können oft nicht alle Inhaltsstoffe identifiziert werden, wodurch ein hohes gesundheitliches Risiko entstehen kann.<br />
</strong></p>
<h2>Kräutermischungen &#8211; Konsum im Bereich des gesetzlichen Grauzone</h2>
<p>Der Besitz von Cannabis &#8211; auch von geringen Mengen &#8211; ist in Deutschland verboten. Viele Menschen, vor allem junge Leute, möchten dennoch ausprobieren, wie es sich anfühlt, zu &#8220;kiffen&#8221;. Da sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen möchten und Angst vor der Bestrafung haben, greifen immer mehr Jugendliche auf die kleinen &#8220;Wundertütchen&#8221; zurück: Sie werden als Räucherwerk bezeichnet, in Wahrheit werden die darin enthaltenen Kräuter jedoch mit synthetischen Cannabinoiden angereichert, um eine ähnliche Wirkung wie Cannabis auf den menschlichen Körper zu erreichen. Die Justiz tut ihr Bestes, kommt dem stetig wachsenden Konsum dieser Kräuter jedoch nur schwer nach: Jedes Jahr werden neue Cannabis-Ersatzstoffe auf die Verbotsliste gesetzt, woraufhin neue Kräutermischungen auf den Markt kommen. Das Problem dabei: Da es sich um synthetisch hergestellte Stoffe handelt, ist es nicht einfach, sie genau zu deklarieren und somit verbieten zu können &#8211; bei manchen Mischungen dauert es Monate, bis ein Verbot erwirkt werden kann und bis dieses Einzug ins Gesetz gehalten hat.</p>
<h2>Die Gefahr von Cannabis-Ersatzstoffen</h2>
<p>Was viele Jugendliche, die ohne schlechtes Gewissen solche Kräutermischungen konsumieren, nicht wissen, ist, dass es ein großes Risiko beim Konsum gibt: In der Regel stammen die kleinen bunten Tüten aus Asien, von wo aus sie nach Europa verkauft werden. Meist wird dabei über das Internet ein regelmäßiger Handel betrieben. In vielen sogenannten &#8220;Headshops&#8221;, in denen Zubehör zum Konsum von Cannabis vollkommen legal verkauft wird, wird auch unter der Hand mit Kräutermischungen gehandelt. Die Polizei geht davon aus, dass ein solches Päckchen im Ankauf nur etwa 3 bis 4 Euro kostet, an den Kunden dann jedoch für rund 15 Euro verkauft wird &#8211; ein sehr einträgliches Geschäft. Diesen Ladenbesitzern ist zweifellos Skrupellosigkeit vorzuwerfen: Untersuchungen zufolge erleiden Konsumenten neben Kreislauf- und Nervenproblem auch Störungen von Herz und Lunge, sodass manch ein Konsument direkt nach dem Rauchen des &#8220;Wundertütchens&#8221; bewusstlos wird und ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.</p>
<h2>&#8220;Wundertüten&#8221; &#8211; Ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel?</h2>
<p>Man sollte dieses Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen: Durch den Konsum der Kräutermischungen können skrupellose Geschäftsleute nicht nur hohe Gewinne am Rande des Gesetzes erwirtschaften, viele Jugendliche setzen sich dabei auch einem gesundheitlichen Risiko aus. Das größte Problem in dieser Angelegenheit ist, dass jedes Mittel, kurz nachdem es verboten wurde, bereits durch ein neues ersetzt wird. Vor allem in Asien arbeitet man fleißig darin, möglichst schnell neue Stoffe zu finden, die den alten in ihrer Struktur und Wirkung sehr ähneln. Somit kann der Markt von Monat zu Monat mit neuen Mischungen versorgt werden. Die Justiz tut ihr Bestes, um mithalten zu können, doch aufgrund der hohen Nachfrage wird das Problem nicht in absehbarer Zeit zu lösen sein. </p>
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		<title>Ist die Drogenpolitik in Deutschland noch zeitgemäß?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. White</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenbedarf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war das Jahr 1981, als der Film über die Leiden von Christiane F. in die Kinos, und wenig später auch auf die Schulleinwände kam. Dieser Film war nur ein Teil einer groß angelegten Aufklärungsoffensive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war das Jahr 1981, als der Film über die Leiden von Christiane F. in die Kinos, und wenig später auch auf die Schulleinwände kam. Dieser Film war nur ein Teil einer groß angelegten Aufklärungsoffensive. Durch die eine ganze Generation Jugendlicher über die Gefahren des Drogenkonsums informiert wurde. Es schien als habe die Gesellschaft den Drogen den Kampf angesagt.<br />
</strong></p>
<h2>Es wird noch immer eine Menge Geld verdient</h2>
<p>Wohlmeinende Gemüter glaubten damals, dass sich das Problem innerhalb der kommenden zehn Jahre vollständig unter Kontrolle bringen lassen würde. Zwischenzeitlich sind mehr als dreißig Jahre ins Land gegangen und die Drogenproblematik ist so aktuell, wie niemals vorher. Woran liegt das? Wenn man mit kriminalistischer Denkungsweise an die Problematik herangeht, müsste die nächste Frage lauten: Wem nützt es? Beide Fragen lassen sich beantworten, man muss nur der Spur des Geldes folgen. Die Illegalität der Drogen verschafft den Händlern ungeahnte Gewinnspannen. Übrigens fällt der überwiegende Anteil des erzielten Profites in den Ländern an, in denen die Drogen verkauft und missbraucht werden. Also dort, wo auch die Folgen des Drogenkonsums am schwerwiegendsten sind. In der Regel konzentrieren sich diese unglaublich Summen auf wenige Familien oder Kartelle. Es handelt sich hierbei noch immer um mafiöse Strukturen, die aufgrund ihres enormen Potenzials, erheblichen Einfluss auf Ökonomie und Gesellschaft eines Landes besitzen. Dies gilt im Besonderen für diverse lateinamerikanische Länder, doch die Problematik zieht sich weiter durch. </p>
<h2>Drogenpolitik in Deutschland, halbherzig und inkonsequent</h2>
<p>In Deutschland ist der Besitz, Verkauf und Konsum sogenannter harter Drogen illegal. Gleichzeitig drücken die Behörden beim Besitz kleineren Mengen zum Eigenbedarf &#8211; dies gilt nicht nur für Marihuana &#8211; meist ein Auge zu. Der Konsum von Marihuana ist straffrei. Eine Säule der Drogenpolitik in Deutschland ist das sogenannte Methadonprogramm. Methadon ist ein vollsynthetisches Opioid, welches als Heroin-Ersatzstoff genutzt wird. Die Praxis zeigt jedoch, dass Methadon zwar die akuten Heroin-Probleme löst, die Sucht jedoch nicht mindert. Dies führt bei vielen Patienten zu Beigebrauch und kann in einigen Fällen die Situation verschärfen. Eine weitere höchst zwiespältige Angelegenheit ist der Umgang verschiedener Städte und Gemeinden mit dem Bereich der Drogenbeschaffung &#8211; hier insbesondere der Beschaffungsprostitution. Es gibt beispielsweise geschützte Bereiche in denen jugendliche Süchtige der Prostitution nachgehen können. Darüber hinaus gibt es Räume in denen illegal beschafften Drogen konsumiert werden dürfen. Hier wird auch sauberes Besteck zum Spritzen ausgegeben. Selbstverständlich finden Süchtige in diesen Räumen auch Ansprechpartner und Hilfe, wenn sie aus dem Konsum aussteigen wollen.</p>
<h2>Wer bezahlt und vor allem wofür?</h2>
<p>Drogenpolitik ist sehr stark von ideologischen Vorstellungen bestimmt. Dabei ist gerade hier ein großes Maß an Pragmatismus gefragt. Das zeigt sich am Beispiel der Drückerstuben. Doch geht der Ansatz nicht zu kurz? Wir subventionieren mit unseren freundlichen Einrichtungen die Beschaffungsprostitution, nehmen mit Methadon dem Problem hin und wieder die Spitze und klären auf, während andere neue Kunden rekrutieren. Für all diese &#8220;Hilfemaßnahmen&#8221; bezahlt der Süchtige mit seiner Gesundheit und seiner Würde. Die Gesellschaft zahlt mit ihren Steuergeldern und teilweise mit ihrer Glaubwürdigkeit. Doch es gibt auch Gewinner. Es gewinnt derjenige, der illegale Drogen verkauft. Wäre es nicht an der Zeit darüber nachzudenken Drogen kontrolliert an Süchtige abzugeben? Sie von der Straße und ihnen den Druck zu nehmen und dann &#8211; ganz in Ruhe &#8211; über Entzug und Therapie nachzudenken? </p>
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